Zwetschkenknödel
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Jetzt oder nie – die Marille habe ich verpasst, daher zeige ich Euch mein Lieblingsrezept für süße Knödel mit Zwetschken. Das Rezept ist extrem einfach und stammt von der Königin der Wachau, the one and only Lisl Wagner-Bacher. Daran muss/braucht/soll man nichts verändern, sie weiß, was sie tut. Die Knödel sind mir noch nie mißlungen und sie schmecken einfach großartig.

Zutaten für 12 Knödel

12 reife Zwetschken (nicht zu groß)
12 Würfelzucker oder 12 kleine Stück Marzipan

Topfenteig

140 g Butter (Zimmertemperatur)
140 g Weizengrieß
140 g Mehl
4 Dotter
4 Eiklar
500 g Topfen (20%)
eine Prise Salz

Butterbrösel

200 g Butter
400 g Brösel
80 g Kristallzucker
1 Pkg. Vanillezucker

Zubereitung

Butter schaumig rühren, Dotter einrühren und nach Griße, Eiklar und Salz unterrühren. Abwechseln Mehl und Topfen zugeben und rühren, bis ein glatter Teig entsteht. Zu einer Rollen (ca. 7 cm Durchmesser) formen und 30-60 Minuten im Kühlrank rasten lassen.

In der Zwischenzeit die Zwetschken entkernen (entweder man schlitzt sie auf und zupft den Kern heraus oder – wenn sie sehr reif sind – lässt sich der Kern mit der hinteren Seite eines Kochlöffels herausdrücken). Anstelle der Kerne einen Würfelzucker oder ein Stück Marzipan in der Zwetschke drücken.

Einen großen Topf mit Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen.

In der Zwischenzeit: Teig nach dem Rasten in 5 mm dicke Scheiben schneiden, etwas platt drücken, Zwetschke darauf setzen und den Teig mit den Händen rund um die Frucht formen. Das funktioniert am besten mit nassen Händen.

Butter in einer Pfanne schmelzen, Zucker, Brösel und Vanillezucker einrühren und auf kleiner Flamme langsam goldbraun rösten. Wer mag, kann die Bröseln noch mit etwas Zimt verfeinern.

Knödel im wallenden Wasser so lange köcheln lassen, bis sie an die Oberfläche steigen. Mit einem Siebschöpfer aus dem Wasser heben und in den Bröseln wälzen. Fertig!

 

Tipp 1:

Nachdem mein Mann glutenunverträglich ist, habe ich eine Partie Knödel ohne Gluten gemacht – Mehl mit dem „Kuchen und Kekse“-Mehl von Schär ersetzt und statt Weizengrieß habe ich Maisgrieß verwendet. Farblich etwas abenteuerlich, weil dadurch ziemlich gelb, aber geschmacklich waren sie einwandfrei.

Tipp 2:

Diese Knödel sind perfekt vorzubereiten – man kann sie noch roh, mit etwas Mehl bestäubt einfrieren (am besten in einer größeren Form, die Knödel sollten einandern nicht berühren, sonst kleben sie) und dann im wallenden Wasser ca. 20 Minuten gar ziehen lassen. Funktioniert einwandfrei.

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