Garnelen-Saganaki
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Was hat Griechenland mit der Steiermark gemeinsam? Und Käse mit Krustentieren? Der gemeinsame Nenner findet sich in einer Person: Konstantin Filippou, seines Zeichens Drei-Hauben-Koch, Gault&Millau „Koch des Jahres 2016“. Heute ist er zu Gast in meinem Kochsalon und zeigt uns ein Stück Heimat: Garnelen Saganaki, geschmort in einer rustikalen Sauce aus Tomaten, Zwiebeln und Paprika. Am Ende kommt noch Schafskäse dazu, etwas seltsam, aber es funktioniert sensationell gut.

Zutaten für 3-4 Portionen

1⁄2 kg mittelgroße Garnelen
4 frische Tomaten
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
1 grüne Paprika
1 rote Paprika
5 EL Olivenöl
100 ml Weißwein
500 g pürierte Tomaten
200 g griechischer Feta (Schafskäse)
2 EL frische Petersilie, fein gehackt

Salz, Pfeffer, Oregano und Zitronenthymian

Weißbrot

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

präsentiert von:

Zubereitung 

Die frischen Tomaten waschen, mit heißem Wasser übergießen und die Haut abziehen. Das Fruchtfleisch im Mixer pürieren. Paprika waschen, Stielansatz und Kerne entfernen und das Fruchtfleisch fein hacken.

Das Öl in einer Pfanne erhitzen, die fein geschnittene Zwiebel und die klein gehackte Knoblauchzehe darin anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen. Paprikastücke zugeben und kurz mitdünsten. Die Tomaten zufügen. Mit Salz, Pfeffer, Oregano und Zitronenthymian würzen. Etwa 30 Minuten köcheln lassen, bis alles zu Brei verkocht ist.

Die Garnelen schälen, den schwarzen Darm entfernen, dabei Kopf und Schwanz daran lassen. Kurz kalt waschen, abtropfen.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die Garnelen in eine Auflaufform legen und mit den pürierten Tomaten bedecken. Den zerkleinerten Schafskäse darüber streuen. Die Petersilie waschen, die Blätter von den Stängeln zupfen und in das Garnelen- Tomatengemisch legen.

Danach die Form in den Backofen stellen und das Garnelen Saganaki etwa fünf bis zehn Minuten überbacken bzw. den Käse einkochen lassen. Mit Weißbrot servieren.

 

Weintipp:
2015 Leithaberg DAC – Chardonnay von Esterhazy (14€).

In der Nase Marille und knackige Birnenfrucht, dazu Heu und zartes Karamell. Am Gaumen schwarzer Pfeffer und eine rauchige Mineralik, der Fassausbau sorgt für Cremigkeit und Fülle, die herzhafte Säure für perfekten Trinkfluss. Der passende Begleiter zu diesem würzigen Garnelen-Gericht.

Rezept-Post 

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