Hühnchen koreanisch
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Es kommen harte Zeiten auf meinen Mann zu – ich liebe Wintersport im TV. Gestern wurden die olympischen Winterspiele in Südkorea feierlich eröffnet, mein Leben hat also doch ein bisschen etwas von einem Wunschkonzert. Zwischen Shorttrack der Männer und Eisschnelllauf der Frauen werfe ich rasch ein paar entbeinte Hühnerschenkel in den Ofen. Zwischen Biathlon Sprint der Frauen und Skispringen auf der Normalschanze rühre ich die Sauce zusammen und bei Snowboard Slopestyle der Männer esse ich das Ganze. Life is tough.

Zutaten für 4 Portionen

Sauce
50 ml Hoisin Sauce
50 ml Sojasauce
2 EL Honig
1 EL frisch geriebener Ingwer
2 Knoblauchzehen (gepresst)
1 TL Sesamöl
Salz, Pfeffer

6 Hühnerschenkel (entbeint und enthäutet, hat der Fleischhauer gemacht)
Pflanzenöl
2-3 Salatherzen
2 kleine Salatgurken
2 Frühlingszwiebeln
evtl. Limetten

Zubereitung

Backofen auf der Grillfunktion auf 220 Grad vorheizen.

Alle Zutaten für die Sauce verrühren, beiseite stellen.

Hühnerfleisch auf ein kleineres Backblech legen oder in eine Form schichten (am großen Backblech verliert sich später die Sauce). Sichtbares Fett entfernen, mit Pflanzenöl bepinseln, salzen und pfeffern. 12 Minuten im Backofen grillen, zwischendurch wenden.

Salatherzen in Blätter teilen, waschen, trockenschleudern, auf einen großen Teller legen. Frühlingszwiebeln waschen, putzen, in feine Ringe schneiden. Gurke evtl. schälen, Fruchtfleisch entfernen, in ca. 5 cm lange Stifte schneiden.

Hühnerteile aus dem Ofen nehmen, 2/3 der Sauce darauf verteilen, weitere 8 Minuten in den Ofen geben, weiter garen. Herausnehmen, mit der restlichen Sauce bepinseln, 5 Minuten rasten lassen.

Hühnchen in ca. 1 cm breite Streifen schneiden, auf den Salatblättern verteilen, mit den Gurkenstiften und den Frühlingszwiebeln bestreuen.

Zusammenrollen, fertig!

Tipp:

Ich habe keine glutenfreie Hoisin-Sauce gefunden, daher habe ich für meinen Mann das ganze einfach ohne gemacht. Ist von der Konsistenz etwas dünner, funktioniert aber auch.

Noch ein Tipp:

Hühnerschenkel selbst entbeinen ist eine mühsame Arbeit. Wenn man also keinen Fleischhauer findet, dem man das aufbürden kann, sollte man das Ganze mit Hühnerbrust machen. Geht auch gut, Schenkel sind halt saftiger.

Rezept-Post 

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