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Joghurtkuchen mit Äpfeln
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Backen ist für mich eine Art Therapie. Wenn mein seelisches Gleichgewicht schwankt, werfe ich meinen Kenwood an und rühre, mixe, schlage, was er an PS hergibt. Dieser Kuchen ist insofern genial, weil seine Basismasse an sich schon sehr gut schmeckt und dank des fetten Joghurts lange saftig bleibt. Aber das Schönste daran sind die Früchte, die für Frische und Säure sorgen. Meine Kinder lieben Kuchen mit viel hellem Teig, den sie dann in Kakao oder warme Milch tauchen. Wem das zu viel ist und wer die Bühne lieber dem Obst überlässt, halbiert die Teigmasse einfach.

Zutaten

Teig
200 g weiche Butter
200 g Zucker
½ TL gemahlene Vanille
1 TL abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
4 Eier
250 g glattes Mehl
50 g Stärkemehl
2 TL Bio-Weinsteinpulver (oder Backpulver)
1 Prise Salz
150 g griechisches Joghurt
300 g säuerliche Äpfel

Butter für die Form
3 EL geriebene Haselnüsse zum Ausstreuen

Belag
300 g säuerliche Äpfel
2 EL Zitronensaft

 

präsentiert von:

Zubereitung

Eine Springform (26 cm Durchmesser) ausbuttern, mit den Haselnüssen rundum bestreuen.

Backofen auf 160 Grad (Heißluft) vorheizen.

Alle Äpfel schälen, vierteln, entkernen, in ca. 8 mm dicke Stücke schneiden. Mit dem Zitronensaft beträufeln, durchmischen, beiseite stellen.

Butter mit Zucker, Vanille und Zitronenschale mit dem Rührbesen der Küchenmaschine oder des Handrührgerätes schaumig schlagen. Die Eier einzeln zugeben und jeweils ca. 1 Minute schlagen.

Mehl, Stärke, Weinsteinpulver (oder Backpulver) und Salz in eine Schüssel sieben. Die Mischung abwechselnd mit dem Joghurt zur Buttermasse geben. Die Hälfte der vorbereiteten Äpfel unter den Teig mischen.

Masse in die Springform füllen, die restlichen Äpfel darüberstreuen. Kuchen im vorgeheizten Backrohr 60-70 Minuten backen. Herausnehmen, etwas auskühlen lassen und den Springformrand abnehmen.

Joghurtkuchen entweder auf eine Kuchenplatte stürzen oder mit einem großen Spatel von der Bodenplatte der Springform lösen.

Tipp

Für diesen Kuchen kann man jedes erdenkliche Obst der Saison verwenden. Sehr gut schmeckt er auch mit Rhabarber (500 g Rhabarber in Stücke schneiden, mit 1 EL Stärkemehl und 40 g braunem Zucker vermischen), Birnen, Beeren und Marillen.

Rezept-Post 

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