Belohnung auf der Hütte

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Bereits zum 13. Mal geben sich die besten Köche Ischgls im Rahmen des kulinarischen Jakobswegs ein Stelldichein auf den umliegenden Hütten. Sport und kulinarischer Genuss gehören im Paznaun untrennbar zusammen.

Wenn man sich so richtig verausgabt hat, schmeckt es gleich noch einmal so gut. Das weiß jeder Bergsportler. Nach einem längeren Aufstieg sind schon ein kleiner Imbiss und ein Schluck Wasser eine willkommene Labung. Die Almhütten Österreichs bieten natürlich viel mehr. Auch auf Bier und Wein sowie kalte und warme Speisen muss man in unseren Bergen nirgendwo verzichten. Und doch ist das kulinarische Angebot oft enttäuschend. Die mühsame Logistik und das stark schwankende weil wetterabhängige Geschäft machen die Verwendung von Convenience-Produkten für viele Hüttenwirte scheinbar unverzichtbar.

Das geht auch anders, hat man sich in Ischgl vor 13 Jahren gedacht. Der damalige Obmann des Tourismusverbandes Alfons Parth – einer der kompetentesten Feinschmecker des Landes und Patron des Hotels Yscla – hatte die Idee, Spitzenköche auf die Berge zu bringen, um das kulinarische Niveau der Hütten nachhaltig zu heben. Der Jahrhundert-Koch Eckart Witzigmann konnte als Testimonial gewonnen werden und mit Martin Sieberer, dem langjährigen Küchenchef vom Trofana Royana, war auch ein 4-Haubenkoch im Ort, der von Anfang an mit Feuer und Flamme dabei war.

© TVB Paznaun – Ischgl

Einige Jahre lang wurden auch internationale Spitzeköche eingeladen, die gemeinsam mit einem Ischgler Koch die Patronanz für jeweils eine Hütte übernommen haben. Gemeinsam wurde ein Gericht kreiert, das dann den ganzen Sommer lang als kulinarisches Highlight in der jeweiligen Hütte serviert wurde. Nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Reisebeschränkungen hat man sich von der Einladung internationaler Gastköche verabschiedet, aber das macht gar nichts. Schließlich hat sich Ischgl in den letzten Jahren zu einer eigenständigen Gourmet-Destination gemausert, in der kein Mangel an ausgezeichneten Haubenköchen besteht. „Außerdem wollen wir den Fokus verstärkt auf regionale Produkt legen und da kennen sich die heimischen Köche einfach besser aus“, erklärt Sieberer die Adaptierung des Konzepts für den kulinarischen Jakobsweg.

Sechs Touren zu sechs Hütten

Zum Auftakt ging es am 10. Juli mit Martin Sieberer hinauf in die Berghütte Almstüberl, wo der 4-Haubenkoch sein Sommergericht „Rostbraten mit Rösti und Wurzelgemüse“ präsentierte. Dazu gab es noch eine Kaspressknödel-Suppe, die der traditionsbewusste Kreativkoch in einer Form präsentierte, die auch bei heißen Temperaturen hervorragend schmeckte.

Am 24. Juli ging es mit Benjamin Parth (Restaurant Stüva) auf die Friedrichshafner Hütte, am 31. Juli mit Patrick Raaß vom Schlosshotel auf die Heidelberger Hütte und am 21. August mit Andreas Spitzer vom Fliana Gourmet auf die Ascherhütte. Sportliche Wanderer können gemeinsam mit den „Young Chefs Paznaun“ am 4. September zur Jamtalhütte aufsteigen, um sich dann gemeinsam an einer Pasta Mit Bergkäse und Steinpilzen zu laben. Zum Saisonabschluss am 18. September geht es mit Hermann Huber vom Hotel Almhof auf die Faulbrunnalm.

Alle Infos zu den Hütten und Rezepten unter:   www.paznaun-ischgl.com/kjw

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