Bitters und Aperos

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Zu einem perfekten Dinner gehört ein köstlicher Aperitif einfach dazu – und schon ist ein wunderbarer Start in den Abend garantiert.

Der eine trinkt gerne Aperol, die andere mag Gin Tonic, wieder jemand anderes präferiert einen leichten Cocktail. Ein paar Dinge haben die meisten Aperitifs aber oft gemein: Sie sind erfrischend, nicht füllend und regen den Appetit häufig durch eine herbe Note an.

Wo wir beim Thema „Bitter“ wären. Ihren Ursprung haben die sogenannten Cocktail-Bitters in der medizinischen Verwendung. Also tut man sich mit einem Cocktail, in dem Bitters enthalten sind, theoretisch etwas Gutes, oder…? Wir gehen einfach mal davon aus!

(c) Jenni Koller

Die Geschichte des Bitters

Entwickelt wurde das heute bekannteste Würzbitter im 18. Jahrhundert von dem deutschen Arzt Johann Siegert. Sie haben es bestimmt schon vor Augen – es handelt sich um Angostura Bitter. Während Kämpfen zwischen Separatisten unter Simón Bolívar gegen die spanische Krone im venezolanischen Angostura (heute: Ciudad Bolívar) experimentierte Siegert mit einheimischen Kräutern und verabreichte die Mischung vor allem gegen tropische Krankheiten.

Bald fanden die hochalkoholischen Kräuterbitters aber nicht nur mehr im medizinischen Kontext Verwendung. Die goldene Zeit der Cocktails begann und Bitters wurden ein essenzieller Bestandteil von vielen davon. Dies ist bis heute so geblieben und die Entwicklung von verschiedensten ausgefallenen Geschmacksrichtungen ist noch längst nicht vorüber. In kleinsten Mengen, auch „Dash“ genannt, verleihen die Würz-Bitters Drinks sowie Speisen eine besondere Note.

Außerdem gibt es natürlich die klassischen Bitterspirituosen und Liköre. Zu bekannten Produktgruppen zählen beispielsweise Averna, Campari und diverse Magenbitter wie Fernet-Branca. Sie alle eignen sich hervorragend als Aperitif.

Aperitifs zum Selbermachen

Die mediterrane l’heur de Aperitif ist durchaus etwas, das sich auch in Österreich noch mehr durchsetzen darf: Man kommt mit FreundInnen zusammen und genießt ein, zwei Drinks als Abschluss des Arbeitstages und/oder als Einstimmung für den Abend. Dafür geht es entweder in eine hübsche Bar, ins Restaurant, in welchem dann auch gespeist wird, oder man bereitet sich einen Aperitif mit Bitternote einfach selbst zu.

Ein wunderbarer Ort, um in Wien einen Aperitif einzunehmen, ist die Roberto American Bar. An zwei Standorten (Bauernmarkt und Jasomirgottstraße) wird man mit Herzlichkeit und vor allem mit hervorragenden Cocktails empfangen. Zu den liebevoll zubereiteten Drinks werden außerdem kleine Köstlichkeiten wie Trüffelsalami oder Käse gereicht.

Wir dürfen Ihnen zwei Rezepte aus der Roberto American Bar präsentieren, so dass Sie sich den Cocktailgenuss auch ganz einfach nach Hause holen können.

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Text: Astrid Panowetz

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