Mit fünf Food-Trends in die Gastro-Zukunft

Food-Trend Expertin Hanni Rützler zeigt zusammen mit dem Restaurant Veranda des Sans Souci Wien fünf Ansätze auf, mit denen moderne Gastronomie funktionieren kann.
Nachhaltiges Dinner im Restaurant Veranda
Zu wenig qualifiziertes Personal, steigende Preise, Corona-Krise… Die Herausforderungen für österreichische Gastronomen sind mannigfaltig, herausfordernd und haben direkte Auswirkungen auf die Gäste. Das Team des Hotels Sans Souci Wien begegnet diesen Problemstellungen proaktiv und hat zusammen mit Food-Trend Expertin Hanni Rützler und dem Zukunftsinstitut fünf Trends erarbeitet die am Beispiel des Restaurants Veranda für zufriedene Gäste und glückliche Mitarbeiter sorgen können. 

Circular Food

Dieser Trend steht für einen kreislauffähigen und bewussteren Umgang mit unseren Lebensmitteln. Das „Nose-To-Tail-Prinzip“ spielt hierbei eine wichtige Rolle: Dabei werden alle Teile von tierischen oder pflanzlichen Produkten verwertet – von Kopf bis Schwanz bzw. von der Wurzel bis zur Spitze. Circular Food geht mit „Aquaponik“ Hand in Hand. Der Begriff steht für eine kombinierte Aufzucht von Fischen und Pflanzen in einem Kreislaufsystem. Ziel ist es, eine ganzjährige, ressourcenschonende Produktion von Speisefischen und Nutzpflanzen zu ermöglichen. Das Restaurant Veranda integriert diese Trends aktiv mit ausgewählten Hersteller*innen: BLÜN produziert Fisch und Gemüse in nachhaltiger Kreislaufwirtschaft. Das „Nose-To-Tail“ Prinzip wird unter anderem von dem Biohof Labonca am Frühstücksbuffet in Form von Schinken- und anderen Fleischspezialitäten umgesetzt.

Soft Health

Dieser Trend verbindet Nachhaltigkeit, Gesundheit und Genuss und basiert auf einem ganzheitlichen Verständnis von gesunder Ernährung. Der Fokus richtet sich auf Ausgewogenheit und Vielfalt, um den Körper „sanft“ zu mehr Wohlbefinden und Gesundheit zu führen. 75% des Lebensmitteleinkaufs des Restaurants Veranda sind biologische Produkte. Beim gesamten Speisenangebot wird nicht nur dem Fleisch, sondern auch den pflanzlichen Zutaten eine würdige Bühne gegeben. Neben dem gesundheitlichen Aspekt, bietet der Fokus auf die verschiedenen Geschmackskomponenten von Gemüse, Obst und Kräutern eine bunte Geschmacksvielfalt.

Local Food

Der Konsum von regionalen Lebensmitteln und die Reorientierung von traditionellen und regionalen Zubereitungsarten erlangt einen immer höher werdenden Stellenwert. Das Restaurant Veranda pflegt eine familiäre und persönliche Beziehung zu den ausgewählten Lieferant:innen und achtet auf höchste Qualität und kurze Lieferwege. Diese engen Partnerschaften gewährleisten Flexibilität und neue, reibungslose Lösungswege.

Sensual Food

Dieser Trend rückt bewusste Verkostungen als sinnliche Erlebnisse und langsamen Genuss in den Vordergrund. Es gilt dem eigenen Geruchs- und Geschmackssinn zu vertrauen und die sensorischen Kompetenzen der Geschmacksnerven auf die Probe zu stellen. Das Sans Souci Wien ermöglicht inspirierende und lustvolle Begegnungen mit Speisen und Getränken: Bei individuellen Cocktailkursen lernen Teilnehmer:innen über die Kunst von harmonisch ausbalancierten Aromen und die Zubereitung ausgefallener Kreationen. Bei Champagner Verkostungen kann der französische Schaumwein mit allen Sinnen wahrgenommen werden.

Plant Based Food

Pflanzenbasierte Produkte rücken zunehmend in das Rampenlicht. Bei diesem Food-Trend liegt der Fokus nicht auf Verzicht oder Zwang, sondern auf der kulinarischen Vielfalt an Optionen von pflanzenbasierten, also veganen, Lebensmitteln. Das Restaurant Veranda setzt diesen Ansatz in der Praxis um und bietet das gesamte Degustationsmenü auch als vegetarische sowie zum Teil vegane Variante an. So werden Gäste aktiv dazu eingeladen, ihre Speisen auf Wunsch fleischlos zu genießen, um die geschmackliche Vielfalt pflanzlicher Lebensmittel zu erleben.

“Trends, die wir in unserem Haus umsetzen, wählen wir mit Bedacht aus. Mit den Managementansätzen Positive Leadership und New Work, legen wir das Fundament für innovative Weiterentwicklungen unseres Produkts. Uns ist es wichtig den Gast zu überraschen und einen gewissen Newswert zu bieten. In der Zusammenarbeit mit Hanni Rützler und dem Zukunftsinstitut haben wir analysiert, worauf unsere Kund:innen besonderen Wert legen um in der Gastroszene weiterhin vorne mitspielen zu können“, sagt Andrea Fuchs, General Manager des Sans Souci.

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