Es gibt kaum etwas, das an einem heißen Sommertag besser schmeckt, als Ceviche. Unaussprechlich gut, die Peruaner lassen sie übrigens lautmalerisch „Sewitsche“ klingen, und die sollten es wissen. Denn dort fand der kalt marinierte Fischsalat – die Zitronensäure im Limettensaft führt zu einer Denaturierung des Eiweiß, ähnlich wie beim Kochen – seinen Ursprung, bis er vor einigen Jahren begann, um die Welt zu ziehen. Ich habe Ceviche schon in den verschiedensten Variationen probiert, mit Wildlachs, Seeteufel und auch mit frischen Garnelen. Immer ein Hit. Im Original isst man dazu Süßkartoffeln, gerösteten Mais oder Yuca. Das habe ich meistens nicht bei der Hand, pur schmeckt sie genauso gut.
Ceviche vom Saibling
Zutaten für
- 3 Stk Saft von Bio-Limetten
- 1 Stk Schale von Bio-Limette
- 500 g Saiblingsfilets
- 100 g Paradeiser (am besten Flaschentomaten mit wenigen Kernen)
- 1 Stk rote Zwiebel
- 2 Stk grüne oder rote Chilischoten (je nach persönlichem Härtegrad)
- 4 EL Olivenöl
- 3 EL frischer Koriander
Zubereitung
Haut von den Saiblingsfilets entfernen, ggf. Gräten mit einer Pinzette heraus zupfen. Fischfilets in ca. 1,5 cm große Würfel schneiden.
Zwiebel fein hacken.
Fisch, Zwiebel und Limettensaft vermischen und zugedeckt im Kühlschrank ziehen lassen. Je nach Fischart dauert das unterschiedlich lange, der Saibling braucht 2-3 Stunden.
Paradeiser vierteln, entkernen, Fruchtfleisch in Würfel schneiden. Fruchtfleisch der Chilischoten rund um das Kerngehäuse schneiden, fein hacken. Petersilie bzw. Koriander waschen, trockenschleudern.
Paradeiser, Chili und Koriander bzw. Petersilie (je nach Gusto) zum Fisch geben, mit Olivenöl beträufeln, gut durchmischen, abschmecken, fertig.
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