Es gibt Gerüche, die mich sofort in eine andere Zeit versetzen. Der Liebstöckel zum Beispiel: Sonntag zu Hause, wenn meine Mutter Rindsuppe gekocht hat. Pinien, wenn wir in den Sommerferien einen Platz am wilden Strand in Kroatien gesucht haben. Und die Sardinen, die mich in der Sekunde geistig ans Meer befördern. Ich bin dankbar für dieses Triggern, das auch im tiefsten Winter funktioniert. Safran und Fenchel geben diesem Gericht den besonderen Twist, mehr als Nudeln kochen ist dann eigentlich nicht mehr zu tun.
Maccheroni mit Sardinen und Fenchel
Zutaten für
- 6 Anchovis in Öl
- 400 g Sardinen (Dose, in Öl)
- 1 Fenchelknolle
- Salz
- schwarzer Pfeffer aus der Mühle
- 1 Messerspitze Safranfäden
- 6 EL Olivenöl
- 1 Zwiebel
- 40 g Rosinen
- 30 g Pinienkerne
- 400 g Maccheroni
- Zitronensaft
Unterstüzt von
Zubereitung
Zwiebel schälen, fein hacken. Sardinen aus der Dose in ein Sieb geben, abtropfen lassen.
Fenchelknolle putzen, vierteln. Einen Topf mit Salzwasser aufsetzen, Fenchel darin 15 Minuten weich kochen. Herausnehmen und Kochwasser aufheben. Abkühlen lassen und grob hacken.
2 EL Wasser im Wasserkocher erhitzen, Safran darin auflösen. Öl erhitzen, Zwiebel darin goldgelb anschwitzen. Anchovis zugeben, mitbraten, bis sie zerfallen. Sardinen zugeben, einige Minuten mitbraten. Fenchel, Rosinen, Pinienkerne und Safrag zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen. Sollte die Sauce zu trocken sein, mit etwas Fenchelkochwasser verdünnen.
Pasta in Salzwasser al dente garen, abseihen, zur Sauce geben und gut durchmischen. Mit ein paar Spritzern Zitronensaft beträufeln.
Weintipp
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