Ich bin eine ziemlich unerschrockene Esserin, probiert habe ich schon so ziemlich alles. Wenn ich in Restaurants nach Aversionen gefragt werde, kommt mir – in Hochzeiten von selbst diagnostizierten Histaminunverträglichkeiten und vegan orientierten Flexitariern – eigentlich immer nur etwas vergleichsweise Banales in den Sinn: Paprikaschoten. Woher die Abneigung kommt, weiß ich nicht mehr, nur finde ich den Geschmack in einem Gericht, egal, welcher Farbe, zu dominant, kaum eine andere Zutat hat eine Chance. Einzige Ausnahme: Peperonata. Man kann sie klassisch als Antipasto essen, hier ist eine Variante, die sich sehr gut mit Pasta verträgt.
Peperonata
Zutaten für
- 2 1⁄2 EL sehr gutes Olivenöl
- 1 Stk mittelgroße Zwiebel
- 2 Zehe Knoblauch
- 1 EL Aceto Balsamico
- 2 Stk rote Paprika
- 2 Stk gelbe Paprika
- 9 Stk Basilikumblätter
Zubereitung
Backofen auf 220 Grad vorheizen. Paprikaschoten auf ein Gitter setzen und in ca. 10 Min. rundum schwarz werden lassen. Paprikaschoten vorsichtig in ein verschließbares Plastiksackerl (Frischhaltebeutel) geben, auskühlen lassen. So lässt sich die Haut einfach und rasch abziehen. Fruchtfleisch in ca. 2 cm breite Streifen schneiden. Zwiebel und Knoblauch sehr fein hacken. Beschichtete Pfanne erhitzen, Olivenöl zugeben, Zwiebel und Knoblauch darin glasig schwitzen. Mit Aceto Balsamico ablöschen. Paprika zugeben, vorsichtig unterheben, mit Salz, Pfeffer und gehacktem Basilikum würzen. Evtl. mit noch etwas Olivenöl würzen.
Diese Peperonata lässt sich verschlossen im Kühlschrank gut eine Woche aufheben. Mischt man das Ganze mit gehackten Tomaten (Flasche oder Dose) und lässt es 15 Min. köcheln, passt es mit würzigem Pecorino oder frischem Ricotta sehr gut zu kurzen Nudeln. Die Peperonata eignet sich auch sehr gut als no-carb-Beilage zu Steak.
Werde Premium Mitglied
Werde jetzt Premium-Mitglied in Martina's Kochsalon und genieße viele exklusive Vorteile, wie den uneingeschränkten Zugriff auf über 1.000 Rezepte.


