Pollo Cacciatore

Als meine 10-jährige Tochter Lilly kürzlich in meinen alten Rezept-Ordnern aus der Kurier-Zeit stierdelte, holte sie mit spitzen Fingern ein küchenpatiniertes Blatt hervor und meinte, „Das da will ich. Morgen.“ Gesagt, getan. Die Patina hat einen guten Grund und Retro in seiner besten Form einen Namen: Pollo cacciatore. Geschmorte Hühnerkeulen in einer tiefaromatischen Paradeisersauce mit Oliven und Pilzen. Jäger müsste man sein

Zutaten für

  • 3 EL Pflanzenöl
  • 3 EL Olivenöl
  • 8 Stk kleine Hühnerkeulen
  • 1 Stk große Zwiebel
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 700 g pürierte Paradeiser (Flasche)
  • 90 g schwarze Oliven (entsteint, aus dem Glas)
  • 125 ml Weißwein
  • 125 ml Hühnerfond
  • 150 g Champignons
  • 150 g Kirschtomaten
  • 2 TL frischer Thymian
  • 1 TL frischer Rosmarin, gehackt
  • 2 TL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer

Zubereitung

Zwiebel schälen, fein hacken. Knoblauch schälen, fein schneiden. Champignons putzen, vierteln. Kirschtomaten waschen, halbieren. Hühnerkeulen waschen, trocken tupfen.

Einen großen Topf erhitzen, Hühnerkeulen salzen und pfeffern, darin rundum kräftig anbraten. In einer weiteren Pfanne Pilze, Zwiebel und Knoblauch bei mittlerer Hitze im Olivenöl anbraten (ca. 5 Min.). Das Ganze zu den Hühnerkeulen geben, Hitze auf Maximum steigern, mit Wein und Fond ablöschen, einkochen lassen.

Oliven, Paradeiser aus der Flasche, Thymian und Rosmarin untermischen, mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Zugedeckt auf kleiner Flamme (bei meinem Herd: Stufe 3 von 12) 45 Minuten schmoren lassen. Verwendet man große Hühnerkeulen, dann sollte man sie 1 Std. schmoren.

Abschmecken, dazu passen Ciabatta, Reis oder Bratkartoffeln. Auf jeden Fall aber grüner Salat.

Tipp: Wenn die Kinder nicht mitessen, gebe ich auch gerne eine Prise getrocknete Chilischoten (Peperoncini) dazu.

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