Ich dachte immer, ich kenne meine Freundin M sehr gut. Wenn ich sie frage, was sie heute Abend kocht, meint sie meistens so etwas wie: „Popcorn“ oder „Lasagne. Aus dem Supermarkt“. Jetzt weiß ich, dass das pure Provokation ist, um mich von meinem unerschütterlichen Perfektionismus runterzuholen. „Mach dich mal locker“, könnte man auch dazu sagen. Vor kurzem lud sie uns nämlich zum Abendessen ein, ich hatte große Angst und mein Mann und ich überlegten, ob wir schon vorher für nachher in einem Restaurant reservieren sollen. Wäre schade gewesen, denn M setzte uns ein umwerfend gutes Mango-Chutney-Chicken vor. Das schelmische Grinsen konnte sie sich nicht verkneifen. Von wegen Supermarkt-Lasagne.
Mango-Chutney-Chicken
Zutaten für
- 4 Stk Hühnerbrüste (ohne Haut und ohne Knochen)
- 1 Stk Saft von Bio-Zitrone
- 4 EL Mango-Chutney (aus dem Glas)
- 2 TL Currypulver
- 2 EL Dijonsenf
- 4 EL weiche Butter
- 3 EL trockener Weißwein
- 1 Prise Salz
- 1 Prise Pfeffer
Zubereitung
Backofen auf 175 Grad vorheizen.
Hühnerfilets waschen, trocken tupfen. Diagonal einschneiden (ca. 1 cm tief). Hühnerfilets in eine Auflaufform legen, mit dem Zitronensaft beträufeln. Im Kühlschrank zugedeckt ziehen lassen (ca. 15 Min.).
In der Zwischenzeit die Marinade zubereiten: Mango-Chutney, Currypulver, Dijonsenf, weiche Butter, Weißwein, Salz und Pfeffer vermischen.
Hühnerfilets aus der Auflaufform nehmen, den Boden der Form mit einem Drittel der Marinade bestreichen, Filets drauf legen, auch die Oberseite der Hühnerfilets mit der Marinade bestreichen. 25 Minuten auf der mittleren Schiene garen (solltes es besonders dicke Filets sein, muss man die Garzeit verlängern).
Dazu passt Basmatireis und eine Gurken-Raita (1 Salatgurke schälen, grob raspeln, mit 2 EL griechischem Joghurt, 1 EL Zitronensaft, Salz und Pfeffer vermischen). Und knuspriges Fladenbrot.
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